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Der Heimatverein Spechtshorn möchte ein Museum einrichten, das die Geschichte der Ener­giegewinnung mit seinen Auswirkungen auf die Entwicklung des Dorfes dokumentiert. In Spechtshorn wurde über 50 Jahre lang Öl gefördert. Im Jahr 2000 hat die Deutsche Erdöl Aktiengesellschaft (DEA) die Arbeiten auf dem Ölfeld Hohne beendet. Der Rückbau von Technik und Gebäuden dauert bis heute an. Inzwischen sind ehemalige Bohrplätze renaturiert. Die ölverarbeitende Industrie hat in Spechtshorn viele Spuren hinterlassen und ist ein wichtiger Bestandteil der dörflichen Geschichte. Das geplante Museum ist von Größe und Inhalt nicht mit dem Deutschen Erdölmuseum in Wietze vergleichbar. Das Museum in Spechtshorn soll zum einen lebendige Dorfgeschichte vermitteln. Zum anderen steht das The­ma "Energie im Wandel der Geschichte (Torf – Öl – Wind)" im Mittelpunkt des Museums. Zu folgenden Fragestellungen möchte der Heimatverein wechselnde Ausstellungen erar­bei­ten:

-          Wie Technik und Industrieanlagen Agrarflächen und Landschaft beeinflusst und verändert haben bzw. sie noch verändern werden.

-          Was bedeutete es für die Bewohner der beiden Ortschaften nachdem Arbeitskräfte benötigt wurden und steuerliche Abgaben der Ölindustrie den Gemeindehaushalt mitzufinanzieren halfen.

-          Wie sich Vereinsleben, Freizeit und Kultur wandelten, nachdem Schwimmbad und neue Schule erbaut wurden.

-          Welche Wirtschaftszweige siedelten sich in diesem Zusammenhang in Hohne an.

     

Für das Museum stehen zwei alte Backstein-Gebäude und das umgebende Gelände der Gemeinde Hohne zur Verfügung. Ein weiteres Gebäude wird bei Bedarf dem Museum zur Verfügung gestellt; hierbei handelt es sich um eine Scheune. Bei den beiden Museums­gebäuden handelt es sich um ein Kalthaus und ein Gerätehaus der Feuerwehr auf dem Gebiet der Gemeinde Hohne. Heizung, Lüftung und Sanitärobjekte sowie Beleuchtung müssen er­neuert, Brand- und Diebstahlschutz den üblichen Standards angepasst und Parkplatzflächen ausgewiesen werden. Vorrangig ist das ehemalige Kalthaus umzubauen, um dort die beson­ders wertvollen Stücke wie Filme, Photos und Bücher auszustellen und zu inventarisieren.

Durch Unterstützung der DEA konnte bereits eine Würfel Ölförderpumpe auf der Außenfläche installiert werden, die bei besonderen Anlässen in Bewegung gesetzt werden kann. Zudem stehen unterschiedliche Exponate wie Fotografien, Filme, Bücher, aber auch technische Ge­räte und Gesteinsproben sowie “Guckröhren“ zur Verfügung. Die DEA hat Werksfotos und Schautafeln bereitgestellt. Tonaufnahmen von ehemaligen Ölmännern werden die Fotos ergänzen. Weiterhin verfügt der Verein über historisches Material auf 8mm Film, die an Ak­tionstagen vorgeführt werden sollen. Neben Aktionstagen ist auch eine Zusammenarbeit mit der Grundschule Hohne geplant, um so einen lebendigen Sachunterricht zum Thema "Alte und neue Energien" anschaulich zu gestalten.

Das Projekt findet große Unterstützung der DEA, als ehemalige Betreiberin des Ölfeldes. Für eine bessere Vernetzung mit regenerativen Energieanbietern sollen auch die Betreiber von örtlichen Windkraftanlagen angesprochen werden. Die Möglichkeit das Energieerzeuger der neuen Energien sich in einer gesonderten Ausstellung, oder einem Informationsaustausch einzubringen ist wünschenswert. Weiterhin könnten z.B. zur Energieversorgung der Gebäude Windkraft- oder Solarenergieanlagen eingerichtet werden.

 

            Ziele des Projektes:

-          Stärkung der regionalen Identität durch eine lebendige Vermittlung der örtlichen Industriegeschichte,

-          Erhaltung von sichtbaren Spuren der Ölindustrie,

-          Darstellung der speziellen Entwicklung von Spechtshorn und Hohne im Zuge der Erdölförderung bis zur Nutzung erneuerbarer Energien.

 

Finanzierung

 

 

Betrag in Euro 

in % 

LEADER+ 

         7.700

    50

Gemeinde Hohne

          7.700

    50

Gesamtkosten

           15.400

     100

 

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner:

Heimatverein Spechtshorn

<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />Herr Oelke, Herr Dralle

Am Eichhof 1, 29362 Hohne

Tel: 05083 / 232, 1683                                           

E-Mail: heinrich.oelke@conmetall.de

 

 

 

 





Einrichtung eines Kulturszenebüros
Erweiterung des Albert-König-Museums
Aufbau eines Dorfmuseums in Spechtshorn
Aufbau eines Kulturraumes in Helmerkamp
Aufbau eines Treppenspeichers auf dem Alten Friedhof Müden
Kunstobjekt Wasserkreisel Lachendorf
Kunstobjekt "Der Kranich"